Immer wieder wurde S. Biddulph in seiner langjährigen Praxiserfahrung als Psychologe
und Familientherapeut mit den Nöten und Ängsten von Kindern kon-frontiert. Er stellte
fest, daß viele seiner Klienten von ihren Eltern geradezu zum Unglücklichsein programmiert
wurden. Der australische Autor schildert ein-dringlich, wie schnell Kindern eingeimpft
werden kann, sich selbst nicht zu mögen, ohne dass man sich als Eltern dessen bewusst
ist. Er erklärt auf einleuchtende Weise, wie solche negativen Programmierungen vermieden
werden können. Er weist auf einfühlsame und humorvolle Art auf die Hürden hin, über
die Eltern im Erziehungsalltag nur allzuleicht stolpern, ohne jedoch den moralischen
Zeigefinger zu erheben. Dabei werden Fragen zu Themen wie der Umgang mit Aggression,
Traurigkeit oder Angst ebenso angesprochen, wie Probleme bei der Bewältigung des
Familienalltags.